Unser Konzept

Die Schließung der St.-Elisabeth-Klinik in Wadern hinterlässt eine Lücke im Versorgungsnetz medizinischer Dienstleistungen im nördlichen Saarland.

Schauen wir uns an, wie lange man nun bei bestimmten Erkrankungen fahren muss, um in einem anderen saarländischen Krankenhaus Hilfe zu finden:

Auch wenn man die nächstgelegenen Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz mit in Betracht zieht, verbessert sich das Bild nur unwesentlich.


In der aktuellen Notlage muss rasch gehandelt werden, ohne weitergehende Perspektiven zu verbauen. Stufe 1: Neubau und Erweiterung der vorhandenen Rettungswache sind kurzfristig zu realisieren. Stufe 2: Auch ein Gesundheitspark kann kurzfristig eingerichtet und mittelfristig ausgebaut werden. Stufe 3: Kooperationspartner – wie Labore, Radiologie etc. – können das Angebot alsbald ergänzen. Stufe 4: Die Einrichtung einer Nordsaarlandklinik komplettiert und nutzt dieses Angebot, ohne es zu ersetzen.

Auf dem Foto oben rechts ist unser 4-Stufen Plan zu sehen. 

 

Unser Ideal ist eine umfassende medizinische Versorgung für das Nordsaarland auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft, sowohl im ambulanten wie im stationären Bereich, aber nicht akademisch abgehoben, sondern immer dem ganzen Menschen zugewandt mit seinen körperlichen, affektiven und seelischen Bedürfnissen:

Die Nordsaarlandklink versteht sich in ihrem weiten Aufgabenspektrum als Akutversorger, der darüber hinaus mit an den Bedürfnissen der hier lebenden Menschen ausgerichteten Spezialisierungen aufwartet und der mit Zusatzleistungen sowohl das Spektrum der niedergelassenen Ärzte ergänzt als auch diesen die Möglichkeit für Belegbetten bietet. Die Klinik ist Partner von Wirtschaft und Wissenschaft. Sie ergänzt das Angebot des „Gesundheitsparks Nordsaarland“ in Sachen Expertise, aber auch durch die Möglichkeit der stationären Behandlung. All dies geschieht in enger Abstimmung mit den Akteuren medizinischer Versorgung vor Ort.